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Schrammel.Klang 1.Woche

Diese Fotoreportage vermittelt das Flair des Schrammel.Klang Festivals (als Gesamtkunstwerk) mit einem Einblick in die erste Festivalwoche 2025 und 2026. Die zweite Woche ist hier zu finden, Konzertabende und Nachtwanderung: da, Video-Dokumentationen mit musikalischen Kostproben: 1 u. 2.

Link: zur offiziellen Webseite schrammelklang.at mit allen Information zu den Künstlerinnen und Künstlern. Zusätzliche Tipps zur An- und Abreise sowie Interview-Ausschnitte zu den Anfängen: siehe hier.

 

Am Freitag wird eröffnet

Die unten bereit gestellten Fotos starten 2026 mit einer Matinee am Samstag, und 2025 mit der traditionellen Eröffnung am ersten Freitag des Festivals am lauschigen Vorplatz des Herrenseetheaters in gemütlicher Heurigenatmosphäre. 

Diese Art der Eröffnung wird auch Schrammelglühen genannt, da sie bis spät in die oft frische Nacht dauern kann. Erfahrene Gäste bringen dazu ihre Winterjacken mit. 2025 besorgten das Duo Stickler & Koschelu und die 16 Buam das Aufwärmen - siehe Bildteil.

 

Das alte und neue Wienerlied für Einsteiger und Unentschlossene

Geschmäcker sind verschieden und vielfältig wie unsere Persönlichkeiten und früheren Erfahrungen. Bei der Begegnung mit historischer Musik der Jahrhundertwende spielen die Instrumente und das Umfeld eine wichtige Rolle. Auch die Wurzeln vieler moderner Musikstile von Blues, Jazz und späteren Weiterentwicklungen können vereinzelt erahnt werden.

Wer klassische Instrumentalmusik schätzt, kann aus einer Vielfalt von lebendigen Interpretationen von Stücken der Gebrüder Schrammel und ihren Zeitgenossen (J. Strauß, A. Strohmeyer, ...) wählen. Dazu gesellen sich aufwendig arrangierte Instrumentalstücke, Tänze z.B. Walzer, Polkas, wie sie auch gerne beim Neujahrskonzert gehört werden.

Natürlich darf beim Schrammel-Klang das klassische Wiener Lied nicht fehlen. Es kann von einem Packel - d.h. zumindest zwei Personen gespielt werden, mit den dafür entwickelten Instrumenten wie z.B. die Kontragitarre (vereint Bass und Gitarre, ersetzt bei Bedarf die Melodie der Violine oder Violinen) und die Schrammelharmonika (statt Bass und G-Klarinette). Ein weiteres typisches Instrument zur Begleitung ist die Zither in „Wiener Stimmung“ (Besaitung) im Rahmen kleinerer Auftritte.

mehr zum Wiener Lied   |   zur Geschichte der Familie Schrammel

Das klingt dann am Festival erstaunlich vielfältig. Wer bis jetzt vor Heurigenmusik geflüchtet ist, findet in dieser Auswahl vielleicht trotzdem etwas Passendes - z.B. Horacek Bibl oder die 16er Buam. Neben dem alten Wiener Lied sind am Festival auch modernere Genres vertreten, z.B. Stücke von Ostbahnkurti, Georg Danzer, Wöödmusik mit Balkan- und Klezmer-Einflüssen sowie wienerische Adaptionen von Blues und Rock Klassikern.

Ein heikleres Thema ist das „Jodeln“, in Wien und den Hausbergen auch „Dudeln“ genannt, das städtisches Publikum schnell überfordert. Für den Einstieg empfehle ich z.B. Marie Theres Stickler, Tini Kainrath und das Christina Zurbrügg Trio, dessen Saxophon wunderbar mit dem Gesang harmoniert.

Am Tanzboden erklingen Polka-, Klezmer- und Balkanklänge („Wööd Musik“) und am Schrammelpfad konnte sich bis jetzt selten jemand dem charmanten Schmäh der Wiener Brut und des Trios Lepschi entziehen. Auch die Formation Bratfisch kommt bei den meisten Gästen gut an. Soweit meine Empfehlungen für Neulinge beim Festival und in der Musik mit Bezug zu Wien. Reinhören lohnt sich bei allen Auftritten, etwa bei dem jungen Duo Lusterboden - siehe z.B. das Konzert nach der Nachtwanderung 2025 und bei Trio Hupsala und dem Duo Minerva, die das Festival 2026 mit furiosen Gastauftritten bereichert haben. Auch die Show des Kollegium Kalksburg sollte auf keinem Fall versäumt werden.

 

Meine Musikalische Reise am Schrammelpfad der 1. Woche

Am Samstag und Sonntag des ersten Wochenendes konnte ich folgende Formationen auf unterschiedlichen Naturbühnen hören und in der unten angeführten Foto Reportage festhalten:

  • Duo Stickler & Koschelu

  • 16er Buam

  • Belle Fin 2026
  • Duo Minerva 2026
  • Caféhaus-Schrammeln mit R. Koschelu 2026
  • Trio Lepschi

  • Divinerinnen im Quartett

  • Viererg’spann mit Hannah Rehrl

  • Lipp und Lenz mit Cosima Rösch 2025

  • Hojsa-Koschelu-Hojsa
  • Marie-Theres Stickler, Gerhard Ernst, Peter Havlicek, Robert Kolar 2026
  • Katharina Hohenberger, Peter Havlicek, Marie-Theres Stickler 2026
  • Tini Kainrath, Peter Havlicek, Robert Kolar 2025

  • Die Tanzhausgeiger 2025

  • Trio Hupsala 2026
  • Pavel Shalman u. Boki Radenkovic 2026
  • Martin Spengler im Trio 2026
  • Gesangskapelle Hermann 2026
  • Jelena Popržan u. Flora Geiselbrecht 2026
  • Wiener Brut
  • Neue Wiener Art Schrammeln
  • Trio Südbahnhof 2026
  • Tesak u. Blazek 2026
  • Kabane 13 & Christian Tesak

  • Little Rosies Quartett 2026
  • Šmrnc 2026
  • Joschi Schneeberger Quintett 2026
  • Konzertabend mit Aleksey Igudesman und dem Limitless Orchestra (TLO) Ensemble 2026
  • Konzertabend mit Trio Hupsala und Fräulein Blauboad 2026 - Bilder gibt es hier
  • Konzertabend mit Sigrid Horn u. Ernst Molden 2026 - Bilder gibt es hier
  • Konzertabend mit Roland Neuwirth und dem radio.string.quartet 2025
  • Konzertabend mit Maxi Pongratz und Simon Ackermann 2025
  • Konzertabend mit Harri Stojka & Acoustic Drive und Tini Kainrath 2025- Bilder gibt es

Bei dieser Gelegenheit danke ich den Künstlerinnen und Künstler für die Geduld bei der Erstellung der Dokumentation und verweise auf die offizielle Webseite schrammelklang.at mit weiteren Informationen.

Namen und Links zu den Auftritten:  weiter lesen | mehr Musiktipps

 

Interview Ausschnitt mit Zeno Stanek

Zeno Stanek, der Intendant des Festivals, erzählt über die Entstehung des ersten Festival Programmes und seine erste Begegnung mit den Litschauern.

weiter lesen | Teil 2 | Teil 3 | Video

 

Über die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer

Die Naturbühnen am Festival sind nicht die einzige Besonderheit des Festivals, die mehr Arbeit erfordert, als bei vergleichbaren Veranstaltungen. Deshalb tragen die über 200 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aus der Region inzwischen seit mehreren Jahrzehnten eine ganz besondere Verantwortung.

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Sonntag, 06. Juli 2025